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Normale Version: Wirklicher Gewinn durch frühzeitige Interferonbehandlung?
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Moderat

Basel – Die frühzeitige Behandlung mit Interferon beta 1b kann das Fortschreiten der multiplen Sklerose verzögern. Dies zeigt eine Nachbeobachtung der Teilnehmer der sogenannten BENEFIT-Studie im Lancet (2007; 370: 389-397). Der Vorteil gegenüber einem späteren Therapiebeginn war jedoch gering, sodass ein Editorialist (noch) keine allgemeine Empfehlung für eine frühzeitige Therapie geben mag.

Die BEtaferon in Newly Emerging multiple sclerosis For Initial Treatment war von Schering, inzwischen Bayer, initiiert worden...


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Jürgi

Für mich nur ein weiterer Versuch, den Umsatz zu steigern.

Super

Moderat

Ja, aber das ist durchaus üblich in diesem Bereich und gerade auf Internet häufig zu beobachten.
Leider informieren sich nicht allzu viele Menschen objektiv über MS sondern vertrauen auch gerade am Anfang angstmachende Neuros, die scheinbar unter dem Vorwand der Hilfestellung sowie ihrer Autorität als Arzt und mit Hilfe eben dieser angstmachenden Diagnose Betroffene oft vorschnell Interferone empfehlen und damit auch Erfolg haben

Ob Interferone den Verlauf, also die langsame Zunahme der Beschwerden, wirklich beeinflußt, wage ich zu bezweifeln.
Ich hatte eher eine Zunahme meiner körperlichen Beschwerden die dann auch blieben nach der Gabe von Rebif und auch für meine damalige Freundin war meine Genervtheit und Stimmungsschwankungen (durch Rebif?) schwer zu ertragen
Gestern unterhielt ich mich mit einer Freundin, die stellte eine interessante These auf:

MS hat man von Geburt an, nur der Verlauf ist jeweils unterschiedlich.
Also bei dem einen kommt es früher zu Verschlechterungen, bei dem anderen eben später.
Sicher oft hervorgerufen durch psychische Belastungen, die dann den Verlauf ungünstig beeinflußen können.
Hört man ja oft, Trennungen, Wohnortwechsel, Arbeitsplatzprobleme usw., überhaupt Nervereien sind ungünstig
Und andersherum: wenn ich mich wohl gefühlt habe, hatte ich weit weniger Probleme
Das klang mir irgendwie logisch, oder?

Also Interferone am Ende nur die Beruhigungsspritze nach dem Motto:
Ich mach was ??

Jürgi

Martin schrieb:Ob Interferone den Verlauf, also die langsame Zunahme der Beschwerden, wirklich beeinflußt, wage ich zu bezweifeln.

Glaube ich auch nicht dran, weisst Du ja. Und es ist sogar nachgewiesen, dass Interferone leider nur einen äusserst mässigen Effekt auf die Progression haben.

Martin schrieb:Gestern unterhielt ich mich mit einer Freundin, die stellte eine interessante These auf:

MS hat man von Geburt an, nur der Verlauf ist jeweils unterschiedlich.
Also bei dem einen kommt es früher zu Verschlechterungen, bei dem anderen eben später.
Sicher oft hervorgerufen durch psychische Belastungen, die dann den Verlauf ungünstig beeinflußen können.
Hört man ja oft, Trennungen, Wohnortwechsel, Arbeitsplatzprobleme usw., überhaupt Nervereien sind ungünstig
Und andersherum: wenn ich mich wohl gefühlt habe, hatte ich weit weniger Probleme
Das klang mir irgendwie logisch, oder?

Ich glaube auch, dass jeder sein Programm schon von Geburt an mitbekommt. Ob die eine oder andere Krankheit dann ausbricht ist nur eine Frage der Umstände (Psyche, Umwelt, Ernährung etc.)

Soll heissen, ist nicht nur auf MS bezogen, sondern auf alle Krankheiten.

Martin schrieb:Also Interferone am Ende nur die Beruhigungsspritze nach dem Motto:
Ich mach was ??

Ja, sehe ich schon so. Du weisst ja, die bittersten Pillen wirken am besten. Und rote, grosse besser als blaue, kleine...und Spritzen wirken noch viel besser...Paceboeffekt ist mittlerweise bewiesen und das ist gut so.

Wie gesagt....Super

Moderat

Ich habe mal das Thema auch in díe Diskussionsecke verschoben:

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Ja super, jetzt hast meinen Beitrag gleich mit wegverschoben :-(
Hat sich mein Beitrag senden mit der Verschiebung überschnitten oder so.
Vielleicht schreib ich ja morgen nochmal...
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