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Normale Version: Pflegestufe
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Kaum angekommen war gestern zu Hause richtig viel geboten: Wegen meiner sehr negativen Laufentwicklung habe ich vor 2 Wochen beantragt, dass ich in die Pflegestufe aufgenommen werde.
Wir haben uns dann schon mal zu Hause ein bisschen eingearbeitet, und dann einfach mal abgewartet, ob es für die Pflegestufe 1 langen könnte. Gestern war dann für ca. 2 h ein (wirklich sehr netter) Gutachter da. Am Ende waren dann seine Worte: "Ich werde das Ganze am WE durchrechnen, dass für sie Pflegestufe 1 unabdingbar ist, ist ohnehin klar (Feiern Danke), ich kann ihnen nur nicht garantieren, dass sie gleich in die 2. reinkommen!"

Komisch eigentlich, aber ich habe mich ehrlich darüber gefreut - auch wenn man sich dann während eines solchen Gutachtens bewusst machen muss, was man tatsächlich alles eben nicht mehr selbständig leisten kann.
Aber, was solls, entweder wir stehen zu den Problemen und haben wenigstens die Chance auf ein wenig Erleichterungen oder wir versuchen uns alle auch weiterhin durch unseren Stolz und unsere (häufig Pseudo)selbständigkeit das Leben weiter zu erschweren!
Ich wünsche ja keinem Menschen eine Pflegestufe, aber Dir wünsche ich, dass es klappt. Frech
Echte Behinderungen, trotzdem Arbeiten, das sollte nicht bestraft werden, in dem System, das manchmal nicht wirklich gut (i.d.S. von gerecht) funktioniert! Daumendrück
hallo Skywalker
Daumendrück , daß es klappt. Ich wußte nicht, daß es dir schon so "bescheiden" geht weisnix also toi toi toi Nt4
Ja Angelika!

Dieser Knackpunkt ist auch sehr aktuell. Einfach übers Wochenende, seit 6 - 7 Wochen überwinde ich unsere Treppe nach Bad und Schlafzimmer nur noch sitzend auf Händen (mit hochwuchten und Beine nachtragen durch meine Frau), dann noch den Rolli hoch und runtertragen lassen. Wirklich nicht mehr sooo lustig!

Aber ich sage (noch) immer: Es könnte immer irgendwie schlimmer sein!!

Heike

Hallo skywalker,

mach Dir keine Sorgen. Das wird schon klappen.
Die Gutachter achten auch auf Hilfsmittelversorgung. Wenn Du bereits damit ausgestattet bist, ist das gut. Wenn nicht, werden sie versuchen, dass Du Dich erstmal mit Hilfsmitteln selbst behelfen kannst.

Such Dir einen zertifizierten Pflegedienst (DMSG Liste) der zur Beratung und zu den Pflichtkontrollen zu Dir nach Hause kommt (wenn ein Angehöriger die Pflege übernimmt).
Ich habe vor ein paar Wochen den Pflegedienst gewechselt und siehe da - eine sehr gute Beratung erhalten (vorher leider nicht). In Bezug auf "Was ist, wenn mein Mann - also die Pflegeperson - mal krank wird und ausfällt?

Ich wusste nicht, dass dann sogar Einkäufe vom Pflegedienst erledigt werden.
Und sie haben mir ein Notrufsystem (kostetenpflichtig) angeboten.

Frage dem Pflegedienst Löcher in den Bauch!

Liebe Grüße
Heike
(17.07.2010 16:58)skywalker schrieb: [ -> ]seit 6 - 7 Wochen überwinde ich unsere Treppe nach Bad und Schlafzimmer nur noch sitzend auf Händen (mit hochwuchten und Beine nachtragen durch meine Frau), dann noch den Rolli hoch und runtertragen lassen. Wirklich nicht mehr sooo lustig!

Aber ich sage (noch) immer: Es könnte immer irgendwie schlimmer sein!!


sage mal Skywalker hättet ihr denn die Möglich so einen "Treppenlifter" bei euch anbringen zu lassen, der würde dir doch vielleicht helfen können, wobei ich nich weiß, wie dann der Rolli hochkäme weisnix das ist wirklich heftig Traurig1
Hallo Angelika!
Problem 1: Lifter: Bereits vor 2 WOchen hatte ich einen Berater da, Kostenvoranschlag erwarte ich Mitte der Woche, es dürfte sich um ca. 12000 € handeln. DieFrage der Finanzierung ist jetzt von einigen Fragen abhängig: Komme ich in die Pflegestufe 1, erhalte ich 2500 €. Den Rest werde ich versuchen durch die "Wohnraumförderung des Bauwesens" vom Landratsamt zu erhalten. Von dort erhält man, wenn man die entsprechende Einkommensgrenze nicht überschreitet (könnte allerdings knapp werden) 10000 €. Diese gelten zunächst als Darlehen, welches sich dann allerdings, wenn man seine Wohnstatt nicht wechselt zu einer Schenkung umgewandelt werden.
Dass es so etwas gibt, wusste ich nich, habe es durch eine Beraterin bei der PFLEGEKASSE erfahren, die das von der Frau eines ihrer Leistungsempfänger erfahren hat!

Wenn ich nicht in diesen finanziellen "Genuss" komme, dann werde ich das über die "KFW Bank" (arbeitet wohl auch mit der Sparkasse zusammen) finanzieren. Bei einer Abzahlung in den ersten 10 Jahren habe ich dann einen eff. Jahreszins voin 1,75 %.

Das 2. Problem ist auch keines: Ich habe mit meiner Krankenkasse und der Beihilfestelle telefoniert: Nachdem ich beiden Stellen den Fall genau erklärt habe (Frau von 1,55 m darf täglich den Rolli treepauf und -ab schkeppen), habe ich die Zusage erhalten, dass mir auch ein 2. Rolli (natürlich kein "Aktivrollstuhl") aus Kulanz gezahlt wird!

Im Augenblick scheint alles wie am Schnürchen zu klappen!!
Weiß jemand von euch, wie lang es dauert, bis man den Bescheid bekommt?
(22.07.2010 18:06)skywalker schrieb: [ -> ]Weiß jemand von euch, wie lang es dauert, bis man den Bescheid bekommt?

...das weiß ich nicht (weiß auch nicht, wie lange ich auf den Verschlechterungsantrag den SBA betreffend gewartet habe weisnix - solche Sachen sind ratzfatz aus m. Gedächtnis verschwunden Traurig1
für dich Daumendrück , dass es schnell geht, wobei "Ämtermühlen" oft länger benötigen
Vordiewand
Danke, ich hoffe auch sehr auf eine sehr kurze Wartezeit! Angeblich soll so etwas aber tatsächlich nicht soo viel länger als ca. 2 Wochen dauern!
Wenigstens sind die Leistungen rückwirkend!
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