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Mitoxantron wird schon seit langem in der schubförmigen progredienten und sekundär progredienten MS zugelassen Handelsnamen: Ralenova®

Mitoxantron kann auch bei fortgeschrittener MS noch eine günstige Wirkung auf die Schubrate und die Zunahme der Behinderung haben und wird aus diesem Grund bei der Behandlung ungünstiger Verlaufsformen als Mittel der ersten Wahl zur so genannten Therapieeskalation angesehen.


Mitoxantron wird über die Armvene infundiert, die Dauer beträgt bei nur einer notwendigen Gabe alle drei Monate ca. 30 Minuten und kann ambulant durchgeführt werden.

Allerdings gibt es eine Gesamtdosis von 140 mg/m² Körperoberfläche Bei Überschreitung dieser Gesamtdosis können Schädigungen am Herzen auftreten.

Eine der häufigsten Nebenwirkungen ist Übelkeit, der jedoch mit einem entsprechenden Mittel vor der Gabe der Infusion vorgebeugt werden kann.

Sonstige Nebenwirkungen:

Blutbildveränderungen (regelmäßige Laborkontrollen sind nach der Gabe erforderlich, selten das Auftreten bösartiger Tumore

Die Schädigung eines ungeborenden Kindes ist möglich

Während der Therapie sowie sechs Wochen danach muss sichere Empfängnisverhütung betrieben werden


Vor Therapiebeginn:

EKG, Herzecho und einer Ultraschalluntersuchung des Herzens

Eine Behandlung mit Mitoxantron sollte immer in einem MS-Zentrum durchgeführt werden.



Beachten Sie bitte, daß für die Angaben zu Medikamenten und Dosierungen keine Gewähr übernommen wird.

Es handelt sich hier um die Sammlung von Erfahrungen von MS Betroffenen, die möglichst verständlich dargestellt werden, eine individuelle Therapieempfehlung sollten Sie bei Ihrem Arzt erfragen


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